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"Oberbayerische Weichkäserei Alpenhain plant durchgängig mit "Controller's Navigation Tools"
Die mittelständische Weichkäserei Alpenhain realisiert ihre komplette
Planung - einschließlich Jahresplanung für Vertrieb, Produktion und
Beschaffung, Kostenstellen, Kalkulation und Betriebsergebnis - mit der
Lösung "Controller's Navigation Tools" (CNT). Die vollständige
Integration der CNT-Module unterstützt eine komplett durchgängige
Planung und macht den Planungsablauf für alle Beteiligten transparent.
Als innovativer Marktführer im Bereich Backkäse bietet Alpenhain
mittlerweile eine breite Palette so genannter Convenience-Produkte an,
alle hergestellt aus Naturkäse. Produziert werden mit ca. 450
Mitarbeitern im oberbayerischen Lehen nicht nur Convenience-Produkte,
sondern auch Weichkäsespezialitäten und Käsezubereitungen wie "Obazda".
Im harten Wettbewerb mit internationalen Anbietern stehend, sind
Qualität bei Produkten und Service ebenso überlebenswichtig wie ein
hoher Innovationsgrad - und fundierte unternehmerische Planungen und
Entscheidungen.
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Seit etwa drei Jahren beschäftigt sich Alpenhain mit der Einführung von
Controlling-Instrumenten. "Große Themen waren dabei von Anfang an die
Unternehmensplanung und betriebswirtschaftliche Kennzahlen", berichtet
die Geschäftsführerin für Finanzen/Personal/Verwaltung Barbara von
Hagmann. Als Voraussetzung für eine kennzahlengestützte Steuerung war
in einem ersten wesentlichen Schritt, die vorhandene Datenbasis zu
überarbeiten, zu aktualisieren und auch zu berichtigen. Dann wurde das
Berichtswesen aufgebaut und es folgte der Einstieg ins
Kostenmanagement.
Als der Aufbau einer
Vertriebskostenrechnung und einer integrierten Unternehmensplanung auf
die Tagesordnung gerückt worden war, entschloss sich die
Geschäftsführung die alte Kostenrechnung und Controllinglösung durch
die "Controller's Navigation Tools" (CNT) von der "CC Controlling und
Consulting AG" und der "macs Software GmbH" abzulösen. "Hauptkriterium
für unsere CNT-Entscheidung war, dass dieses Standardprogramm
betriebswirtschaftlich auf einem sehr hohen Niveau ist, so dass wir mit
dem Standard schon sehr viel abdecken konnten. Die Entscheidung ist
nicht zuletzt auch deshalb für CNT gefallen, weil alles in einer
vernünftigen Zeitspanne umsetzbar sein sollte", so die
Geschäftsführerin. Mitte 2003 wurde die Entscheidung getroffen, im
Februar 2004 war die komplette Planung - einschließlich Jahresplanung
für Vertrieb, Produktion und Beschaffung, Kostenstellen, Kalkulation
und Betriebsergebnis - mit CNT erstmals realisiert. Der erfolgreiche
Projektabschluss konnte nur durch intensivste Zusammenarbeit mit dem
Beratungsteam der "CC Controlling und Consulting AG" bewerkstelligt
werden, berichtet Evi Wallner, die seit knapp 3 Jahren das Controlling
bei Alpenhain leitet. "Das Besondere unseres Planungsprozesses ist die
Durchgängigkeit - eine geschlossene Mengen- und Werteflussrechnung",
meint Wallner.
Absatzplan als Basis für den Planungsprozess
Der Planungsprozess ist bei Alpenhain vom Controlling gesteuert.
Ausgangspunkt der Planung ist der vom Vertrieb zu erstellende
Absatzplan, die Absatzmengen- und Erlösplanung im CNT-Modul Sales &
Marketing Controlling (SMC). Die Planungsvorgaben kommen aus der
Geschäftsleitung, als Planungshilfe wird auf Vorjahreszahlen
zurückgegriffen (Istzahlen bzw. Erwartungsrechnung). Der
Detaillierungsgrad kann bis zur untersten Artikel-Kunde-Ebene reichen
und lässt sich individuell festlegen. Bei mehreren tausend Kunden sind
diese für eine bessere Planbarkeit in Gruppen organisiert. "Ich kann
eine Vorgabe der Geschäftsführung z.B. zum Käse-Absatz insgesamt auf
der obersten Ebene ‚Alpenhain gesamt', über alle Produkte eingeben. Das
System bricht mir das runter, wie ich es brauche: auf den einzelnen
Kunden, Artikel, Artikelgruppen etc. und berücksichtigt dabei die
hinterlegte Historie mit den Ist-Daten des vergangenen Jahres. Und so
habe ich wirklich eine Vorgabe für jeden Kunden und jeden Artikel.
Dabei können verschiedenste Filter auf die Kunden- bzw.
Artikelstrukturen angewandt und damit unterschiedlich gruppiert
dargestellt und verglichen werden", erläutert Evi Wallner.
Auch umgekehrt ist das Bottom-up-Verfahren möglich: "Bei Eingaben auf
unterster Ebene kann automatisch hochgerechnet und ausgewiesen werden,
was in Summe dabei heraus kommt." Bei der eigenständigen Detailplanung
im Vertrieb werden so die Auswirkungen auf das Gesamtziel sichtbar und
fördern das Verantwortungsbewusstsein der Vertriebsmitarbeiter. Die
Abstimmung, das Zusammenführen zur Herstellung der Zielkonformität,
moderiert schließlich das Controlling in verschiedenen Planungsrunden.
Ebenso werden bei Alpenhain mit dem SMC-Modul die Erlöse-Seite geplant.
Auch hier lassen sich durch Verdichtung die geplanten Umsätze für alle
relevanten Ebenen bilden - und auf Übereinstimmung mit den gestellten
Zielen prüfen.
Durchgängige Kostenstellenplanung realisiert
"Der Absatzplan führt letztendlich im gesamten Planungsprozess "
erklärt Evi Wallner. Aus dem Absatzplan mit den kumulierten Planmengen
- unterstützt von der CNT-Software - wird durch Auflösung feststehender
Bearbeitungsschritte (Arbeitspläne) und Rezepturen (Stücklisten) in den
Produktions- und Beschaffungsplan abgeleitet. Im System ist abrufbar,
wie ein bestimmter Artikel hergestellt wird und welche Kapazitäten an
Maschinen, Personal, Rohstoffe etc. dazu benötigt werden. "So wird
sichtbar, ob der Absatzplan mit den vorhandenen Mitteln erfüllt werden
kann", so Wallner. Auftauchende Engpässe lösen natürlich eine
Abstimmung mit den entsprechenden Entscheidungsträgern aus. Aus den
geplanten Absatzmengen lässt sich mittels Rezepturen der nötige
Materialeinsatz für den Beschaffungsplan berechnen.
Der
Produktionsplan ist dann Grundlage für die Kostenstellenplanung; aus
den Produktionsmengen werden die Bezugsgrößen der Kostenstellen
abgeleitet. "Insgesamt kommen wir auf knapp 265 Kostenstellen; unser
Kostenstellenplan ist in der Tat sehr detailliert. Auf der
‚Kostenstelle Koagulator', einer Anlage zur kontinuierlichen
Käsebruchbereitung, ist zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von
Fertigungsstunden geplant. Der Koagulator braucht je Fertigungsstunde
eine ganz bestimmte Menge Energie, Bedienpersonal, Reinigungsmittel
etc. Und so finde ich den ‚Kostensatz je Fertigungsstunde Koagulator'
erläutert die Controllerin.
Alpenhain ist begeistert von der
durchgängigen Kostenstellenplanung mit den hinterlegten
Fertigungsstunden als Bezugsgrößen. "Oft haben Unternehmen zwar eine
Kapazitätsplanung, gehen aber damit nicht in die Kostenstellenrechnung
und durchbrechen damit den integrierten Planungsfluss." so Wallner."
Diese Planung ist Grundlage für die spätere Kostenkontrolle in den
Kostenstellen und dient zudem der Ermittlung der Plankalkulationssätze
für Kalkulation und Betriebsergebnisrechnung. Die Einzelkosten je
Fertigartikel werden mit den geplanten Absatzmengen, Umsätzen und
Erlösminderungen zusammengeführt und die Strukturkosten den einzelnen
Bereichen zugerechnet; damit wird die stufenweise
Deckungsbeitragsrechnung und Managementerfolgsrechnung möglich". Für
die abschließende Planung des G&V - Ergebnisses im Modul FCO
(Finance Controlling) werden Daten aus der Vertriebs-, der
Kostenstellenplanung und der Plankalkulation zusammengeführt. Jegliche
Veränderungen in anderen Modulen werden vom FCO direkt übernommen und
machen so eine umgehende Beurteilung ihrer Auswirkungen für den
Finanzbereich (G&V, Finanzplan, Planbilanz) möglich.
"Eine saubere betriebswirtschaftliche Lösung"
Damit eine durchgängige Planung möglich ist, müssen im Hintergrund
verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein: Die Datenbasis muss
zuallererst stimmen und zugriffsbereit sein. Exakte Stücklisten und
Arbeitspläne sind ebenso ganz wichtig. Diese werden wie die Stammdaten
aus den Vorsystemen eingelesen. Ein in CNT integriertes Import-Modul
holt die Daten z.B. aus dem Basis-System für Vertrieb, Einkauf und
Fertigwarenlager, "Charisma" von GUS, sowie aus mehreren im
Produktionsbereich laufenden kleinen Softwareprogrammen ab. Weil die
CNT-Module vollständig integriert sind, spart man bei Alpenhain viel
Aufwand: jeder Wert wird nur einmal erfasst und geplant. Werden im
SMC-Modul zum Beispiel Absatzmengen eingegeben, stehen diese damit
sofort allen anderen Modulen etwa für die Kostenstellenplanung oder die
Kalkulation bereit. Neben weniger Aufwand besteht der Nutzen daraus in
einer bislang nicht da gewesenen Transparenz im Unternehmen. Mit
Einführung der Controller's Navigation Tools wurden bei Alpenhain die
Managementerfolgsrechnung sowie die durchgängige Planung erstmals
möglich. Auch artikelbezogene Absatz, Umsatz- und
Deckungsbeitragsabfragen - ad-hoc und in neuartiger Übersichtlichkeit -
wurden mit CNT Wirklichkeit. Daneben sorgt die Bedienerfreundlichkeit
für Zufriedenheit bei der Controllerin: "Das System ist vom Handling
her nicht kompliziert. Wer einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund
hat, findet sich schnell gut zurecht. Dieser wirklich komplexe
Sachverhalt Planung ist mit CNT verständlich umgesetzt. Wir haben hier
eine saubere betriebswirtschaftliche Lösung."
Kontaktadressen:
Alpenhain Käsespezialitäten-Werk GmbH & Co. KG
Evi Wallner-Hörter, D-83539 Lehen / Pfaffing
Tel.: +49-(0)8039402130 eMail: evi.wallner@alpenhain.de
Internet: www. alpenhain.de
macs Software GmbH
Gerhard Blaas, Raiffeisenstrasse 8, 78658 Zimmern ob Rottweil
Tel.: +49-741-942288-0 eMail: macs@macscontrolling.com
Internet: www.macscontrolling.com
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