Anwenderberichte
Funktionen
macs Controlling-Suite bei der GELITA AG:
“Entscheidungsunterstützung, Unternehmenssteuerung und Wirtschaftlichkeitskontrolle verbessert!“
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Mit der Globalisierung der Beschaffungs- und Absatzmärkte bewegt sich der Weltmarktführer von Kollagenproteinen heute in einem wirtschaftlichen Umfeld, dessen Rahmenbedingungen sich in immer kürzeren Zeitabständen ändern. Die Manager müssen daher mehr denn je in der Lage sein, Chancen und Risiken in allen Bereichen des Unternehmens schnell einzuschätzen - eine konsequente Unternehmensplanung und -steuerung ist zwingend erforderlich, um sich im Weltmarkt erfolgreich behaupten zu können. Um die globale Verfügbarkeit unternehmenskritischer Daten sicherzustellen, hat sich die GELITA AG für den Einsatz der Controlling-Suite der macs Software GmbH entschieden. Gegenüber der bisherigen Praxis sieht Thomas Becker, Global Vice President Controlling & Cost Accounting, diesen Einsatz als ‘Quantensprung‘: “Ein gut fundiertes Controlling ist für uns die wesentliche Grundlage zur Entscheidungsunterstützung, Unternehmenssteuerung und Wirtschaftlichkeitskontrolle.“
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen ändern sich in immer kürzeren Abständen
Die
GELITA AG, Weltmarktführer bei Kollagenproteinen, bewegt sich heute
durch die Globalisierung der Beschaffungs- und Absatzmärkte in einem
wirtschaftlichen Umfeld, dessen Rahmenbedingungen - wie z.B.
Rohstoffpreise, Wechselkursschwankungen oder globale
Konkurrenzsituationen - sich in immer kürzeren Zeitabständen ändern.
Auch die zunehmende Komplexität innerhalb GELITA durch Übernahmen und
Firmenzukäufe macht es erforderlich, strategische und operative
Fragestellungen umfassender als bisher routinemäßig zu untersuchen.
“Dazu ist ein betriebswirtschaftlich fundiertes Instrumentarium zur
kosten- und ergebnisorientierten Unterstützung der Entscheidungsträger
notwendig, das frühzeitig Veränderungen beim Kampf um Marktanteile und
den damit verbundenen Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg sowie den
Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen aufzeigt. Ein solches
Instrumentarium ist aber nur mit adäquater IT-Unterstützung um- und
einsetzbar“, so Thomas Becker, Global Vice President Controlling &
Cost Accounting der GELITA AG.
GELITA AG
Die GELITA-Gruppe ist
weltweit führender Hersteller und Anbieter von Kollagenproteinen für
die unterschiedlichsten Anwendungen im Lebensmittel-, Foto- und
Pharmabereich. GELITA-Produkte lassen Gummibärchen und Götterspeisen
schmecken, geben pulvrigen Medikamenten eine Kapsel, helfen bei
Gelenkproblemen, glätten Falten oder sind unentbehrlich für die
Herstellung fotografischer Filme und Papiere. Jährlich produzieren über
2.600 Mitarbeiter ca. 80.000 t Gelatine, Kollagenpeptide und Kollagen.
Die jahrzehntelange Erfahrung, hohe Innovationskraft und der weltweite
Support sind der Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens. GELITA verfügt
mit einem globalen Expertennetzwerk an mehr als 20 Standorten weltweit
über ein ‘State-of-the-Art‘-Know-how, auf das alle Kunden zugreifen
können. Das 1875 gegründete Familienunternehmen wird von der
Konzernverwaltung in Eberbach geleitet.
Manueller Aufwand nicht zu rechtfertigen
“Die
Durchführung von Analysen auf der Grundlage entscheidungsrelevanter
Daten wurde zunehmend mühsamer und umständlicher - zur Aufbereitung
wurde Microsoft Excel eingesetzt“, blickt Gerd Eiermann, Head of Global
Cost Accounting, zurück. Damit war die stetig steigende Datenmenge und
-vielfalt manuell nicht mehr effektiv zu verarbeiten, so dass die
Ergebnisse oftmals zu spät kamen oder die Aussagefähigkeit der
gewonnenen Informationen zu wünschen übrig ließ. “Der dazu notwendige
Aufwand war einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Eine große
Herausforderung für uns - zentral in Eberbach das Controlling weltweit
für alle Standorte computerunterstützt neu aufzubauen und dazu nach
einer speziellen Controlling-Software Ausschau zu halten.“
Ziel: Ganzheitliche Controlling-Lösung in der GELITA-Gruppe
Ziel
des 2005 begonnenen Projekts war, eine ganzheitliche Controlling-Lösung
in der multinationalen GELITA-Gruppe einzuführen sowie IT-seitig die
dafür notwendige Werkzeugunterstützung und automatisierte
Datenversorgung bereitzustellen. Die Voraussetzungen für die Auswahl
definiert Thomas Becker: “Das neue Controlling-System sollte unabhängig
von den operativen Bausteinen wie Finanzbuchhaltung, Lohn oder
Auftragsabwicklung sein, über eine durchgängig praktizierte Methodik
verfügen und eine vertretbare Kostenstruktur aufweisen.“ Eine
wesentliche Anforderung bestand darin, “vorhandene Daten aus allen
vorgelagerten multinationalen Anwendungen unterschiedlichster
ERP-Systeme ohne manuellen Aufwand zeitnah im Controlling zur Verfügung
zu haben. Dies wird durch eine spezielle IT-Architektur (Middleware)
sichergestellt“, so Horst Vollberg, Global Vice President Information
Technology. “Entscheidungsrelevant für die macs Controlling-Suite war
vor allem der flexible Aufbau der Software sowie die Offenheit des
Systems durch seine automatischen Importmöglichkeiten aus allen
untergeordneten Systemen. Außerdem überzeugte die Vielzahl von im System
vorhandenen Standardreports, die den schnellen Einstieg ermöglichen -
von uns benötigte Funktionen wie Simulationen und verschiedenste
Analysen sind als einzige uns bekannter Softwarelösungen bereits im
Standard berücksichtigt. Zudem sprach eine übersichtlich gestaltete,
leicht verständliche Oberfläche ebenso wie die einfache Anbindung
unserer ausländischen Niederlassungen für die Lösung der macs
Softwarespezialisten.“
Bausteine des internen Rechnungswesens - Einführung step-by-step
Nach
dem Projektstart erfolgte unter Mitwirkung von macs die
Datenmodellierung. In der ersten Phase wurden die einzelnen Länder als
Profit Center betrachtet, um durch Verknüpfen der Bereiche Sales,
Production/Inventory, Purchase/Rawmaterial-Inventory und Finance eine
harmonisierte, ausbaufähige, einheitliche Datenbasis zu schaffen, wobei
die Daten aus der Vielzahl der in den einzelnen Gesellschaften
unterschiedlichen operativen ERP-Systeme bezogen werden. Ziel war,
allgemein gültige Regeln zu schaffen, die für GELITA weltweit gelten
(z.B. Rohstoffeinsatzmenge dividiert durch Netto-Gelatineproduktion
ergibt die Ausbeute oder eindeutige Definitionen für Kundennummern und
Produktgruppen, aber auch Methodiken, wie z.B. Kalkulationsansätze und
Zuordnung von Kosten zu definieren sind). Übergreifende Regeln wurden
mit den beteiligten Bereichen auf Funktion und Aussagekraft hin geprüft
(z.B. was wäre, wenn 100 t Gelatine zusätzlich abgesetzt werden
könnten?). Anschließend erfolgte weltweit die schrittweise Einführung
der Module
- S&P (Sales & Profit)
Mit diesem Modul werden die Deckungsbeiträge ermittelt (z.B. produkt-, kunden- oder standortbezogen). Den Vertriebs- und Produkthierarchien werden die Fixkosten über definierte Kostenverteiler zugerechnet. Darauf aufbauend wird die stufenweise Deckungsbeitrags-Rechnung realisiert und die Profitabilität der einzelnen Bereiche aufgezeigt. Basierend auf frei konfigurierbaren Vertriebs- und Produkthierarchien können auf jeder gewünschten Hierarchiestufe Plandaten eingegeben oder Reports abgerufen werden - dies ist in jeder beliebigen Kombination zwischen der Vertriebs- und Produkthierarchie möglich.
- CCC (Cost Center Controlling)
Alle innerhalb des Unternehmens anfallenden Gemeinkosten werden kostenstellen-/kostenartenbezogen erfasst. Durch die innerbetriebliche Leistungsverrechnung können die Kosten verursachungsgerecht weiter verrechnet werden. Neben der Planung, Überwachung und Steuerung der Kostenstellenkosten stellt CCC Daten für die Produktkalkulation (PRO) bereit, die wiederum im Vertriebscontrolling (S&P) benötigt werden. Damit kann aufbauend auf dem Deckungsbeitrag I eine stufenweise Deckungsbeitrags-Rechnung realisiert werden.
- PRO (Product Costing)
Basierend auf das CCC-Modul werden unter Einbeziehung der Fertigungs-Einzelkosten Produktkalkulationen erstellt, was in einem ERP-System + Excel nur umständlich und nicht durchgängig zu realisieren wäre. Durch die Integration der Module bleiben auch bei komplexeren Parameter-Veränderungen Methodik und damit Aussagefähigkeit gewährleistet. Dies ist Grundvoraussetzung, um auch bei übergreifenden Simulationen verlässliche Auswertungen zur Unterstützung der Entscheidungsträger aus dem Controlling liefern zu können.
“Mit Beginn des Jahres 2012 planen wir, die Einführung mit dem Modul B&C (Balance & Cashflow) finalisieren zu können“, so Thomas Becker.
“Was wäre wenn?“ - Simulationen mit macs kein Problem
Ausgehend
von den strategischen Zielen werden bei GELITA die operativen Ziele
global und detailliert abgeleitet. Dabei werden Absatzmengen, Umsätze,
Konditionen und andere spezifische Informationen in Deckungsbeiträge
nach Kunden und Artikeln übergeleitet. Ausgangspunkt ist die
Vertriebsplanung auf der Ebene Kunde-Artikel. Thomas Becker erläutert:
“Die macs Controlling-Suite unterstützt auf Basis von Ist-Daten aus den
ERP-Systemen die integrierte Planung der verschiedenen Unternehmensteile
Vertrieb, Produktion, Materialwirtschaft usw. Bei Engpässen erfolgt
eine Rückkopplung und Abstimmung mit den Entscheidungsträgern, bei der
Kapazität und geplante Mengen in Übereinstimmung gebracht werden. Über
Simulationen können die Sensitivität verschiedener Parameter aufgezeigt
und Handlungsalternativen ex ante bewertet werden.“
Über die
definierte Logik zwischen den einzelnen Modulen findet ein Abgleich
statt - so führen im Modul S&P Mengenänderungen aufgrund neuer
Beschäftigungen über das Modul CCC (BAB) zu neuen Stückkosten in der
Produktkalkulation, was wiederum eine Rückkopplung zu S&P nach sich
zieht. Zusätzlich kann dieser Prozess auch manuell und iterativ
wiederholt bzw. simuliert (´was wäre wenn`) werden. “Damit sind wir sehr
genau am Geschehen dran; viele Einflüsse können dabei Berücksichtigung
finden“, zeigt sich Thomas Becker zufrieden. “Wichtig dabei ist die
Möglichkeit, neben den Plan- und Ist-Modellen Simulationen, kurzfristige
Forecasts bzw. Erwartungsrechnungen (monatlich oder quartalsweise) oder
spezielle Auswertungen in jeglicher Kombination zur Beantwortung von
´was wäre wenn`-Fragen schnell zu erstellen.“
“Quantensprung im Controlling“
“Die
Effizienz und Flexibilität der Controlling-Suite sowie das spezielle
Know-how von macs, Lösungen kundengerecht und unkompliziert einzuführen,
hat sich bewiesen“, so Thomas Becker abschließend. “Gegenüber früher
sehe ich den Einsatz der macs Controlling-Suite als ‘Quantensprung‘ im
Controlling unseres Unternehmens. Ein fundiertes Controlling mit
operativer Planung, umsetzungsorientierter Business-Planung und einem
aktuellen, kompakten, länderübergreifenden Berichtswesen mit laufenden
Reviews wie z.B. Konzerndeckungsbeiträge für Ist/Plan/Forecasts für
Business Partner, Produkt, Marktsegmente, Kostenstellenrechnung/BAB in
allen Werken, Produktkalkulation in allen Werken oder
Simulationsmöglichkeiten von Mengen/ Preis/Währungen/Stückkosten ist
heute unsere Basis zur Entscheidungsunterstützung, Unternehmenssteuerung
und Wirtschaftlichkeitskontrolle. Durch den engen Kontakt von macs zu
Hochschulen und Fachhochschulen sehen wir zudem gewährleistet, dass die
Controlling-Suite auch methodisch weiterhin immer dem neuesten
betriebswirtschaftlichen Erkenntnisstand entspricht und praxisnah
umgesetzt wird.“ Gerd Eiermann ergänzt: “Wir konnten im Lauf der
Implementierung schnell einen direkten Draht zu den macs-Mitarbeitern
knüpfen und durch die Lösung von Problemen z.B. bei der weltweiten
Einführung auf die weitere Produktentwicklung Einfluss nehmen, wobei
macs auch unser Praxis-Know-how zur Optimierung nutzen konnte.“ In der
einfachen Anbindung an die operativen Bausteine sieht er einen riesigen
Fortschritt zum bisherigen Controlling: "Wir sind schließlich ein
mittelständisches Unternehmen, da muss es schnell gehen. In wenigen
Minuten sind alle aktuellen Zahlen automatisch in die Controlling-Suite
eingelesen - aufgrund der Zeitersparnis bleibt nun mehr Raum für
Analysen. Für uns ist die macs Software GmbH mit ihren Produkten ein
´Hidden Champion` auf dem Gebiet der Controlling-Lösungen.“
Kontaktadressen:
Autor: Volker A. Holzapfel
Johannesstrasse 51
78056 Villingen-Schwenningen
Tel.: +49-7720-959096
eMail: redaktion@maxximum-pr.de
GELITA AG
Thomas Becker, Uferstraße 7, 69412 Eberbach
Tel.: +49-6271-842226 eMail: thomas.becker@gelita.com
Internet: www.gelita.com
macs Software GmbH
Gerhard Blaas, Raiffeisenstrasse 8, 78658 Zimmern ob Rottweil
Tel.: 0+49-741-9422880 eMail: macs@macscontrolling.com
Internet: www.macssoft.de
>>>Bericht als PdF

