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Newsletter 07/2006

Sehr geehrte Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

in dieser Ausgabe des Newsletters berichtet u.a. unser Kunde "Mauser Gruppe, Deutschland" über seine Erfahrungen mit macs. Getreu dem Motto "Tue Gutes und sprich darüber" informiert der Bericht über betriebswirtschaftliche und technische Anforderungen, spezielle Kundenwünsche und vor allem über den täglichen Nutzen aus der Anwendung der macs-Controllinglösung.

Die Erstellung eines Anwenderberichts ist auch für uns immer wieder eine spannende Angelegenheit. Nach einem kurzen Briefing - über die Schwerpunkte im Projekt - führt die beauftragte PR-Agentur die Interviews, mit den Anwendern vor Ort, eigenständig durch. Für uns eine perfekte Gelegenheit unser Eigenbild eines Projektes mit der Sichtweise des Kunden abzustimmen. Was schlussendlich zählt ist die Meinung des Kunden. Er alleine kann über den Nutzen eines Projektes, über seine Zufriedenheit Auskunft geben und das damals Versprochene mit dem Erreichten abgleichen.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Herren Kreiter und Scholte von der Mauser Gruppe für die Bereitschaft und die hervorragende Zusammenarbeit sowie an Hr. Holzapfel von Maxximum-PR für die professionelle Umsetzung.
Download Anwenderbericht Mauser

Viel Spaß bei der Lektüre der weiteren News wünscht Ihnen

Ihr
Volker Faulhaber

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1.Allgemein
1.1  Alta Via und macs North America

Eine zukunftsträchtige Kooperation zwischen der macs-Tochter in Nordamerika und der erfahrenen Unternehmensberatung Alta Via ist seit Juni 2006 auf Schiene.
Alta Via konnte in den letzten Jahren durch zahlreiche Implementierungen SAP dabei unterstützen, die Philosophie der Plaut'schen Grenzplankostenrechnung (GPK) in Nordamerika bekannt zu machen.

Alta Via's Bestreben ist es nun, die GPK mit einer Prozesskostenrechnung zu kombinieren und mit diesem neuen Konzept des Resource Consumption Accounting (RCA) eine umfassende Lösung anzubieten. Diese neue Form der Prozesskosten-rechnung hebt sich von der wenig erfolgreichen ABC (Activity Based Costing) ab, weil sie nicht auf dem aufwendigen Erfassen von Aktivitäten beruht, um danach Istkosten zu verteilen, sondern auf Basis eines Mengengerüstes von Sollprozessen arbeitet. Im Wesentlichen geht es um die Definition von Kapazitäten in den einzelnen Resource Pools (z.B. IT-Leistungseinheiten) und deren Verrechnung auf diverse Geschäftsprozesse.

Analog zur GPK im Fertigungsbereich kann nun auch im Gemeinkosten- und Dienstleistungsbereich eine verursachungsgerechte Verrechnung dieser Kosten erfolgen. Ziel ist es, nach dem bewährten Verfahren der GPK alle Bereiche (Fertigung, Dienstleistung, Gemeinkosten) abzudecken, wobei der Wertefluss aufgrund von Mengengerüsten klar nachvollziehbar ist. Dadurch kann auch im Gemeinkostenbereich mit Soll-Mengen und wenn der Aufwand vertretbar ist mit Ist-Leistungsmengen gerechnet werden.

Alta Via's Ziel ist es, mit Unterstützung der Wissenschaft und der Controller-Organisation IMA (Institute for Management Accounting) RCA als anerkannten Standard zu etablieren, der u.a. als Vorgabe für zukünftige Softwareentwicklungen gelten soll.

Für Alta Via ist die Controlling-Suite von macs die optimale Ergänzung für alle gängigen ERP-Lösungen – sowohl was SAP als auch alternative ERP-Systeme anlangt. Durch diese Partnerschaft wird macs seine Rolle als ein führender Anbieter für Controlling-Software auch im Nordamerikanischen Markt festigen können.

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2. Produkt
2.1 Next steps in der Entwicklung der macs Controlling-Suite

Die Herausforderungen in der Entwicklung sind vielfältig. Neben der betriebswirtschaftlichen und technischen Aktualität, der ständigen Verbesserung der Anwenderfreundlichkeit und hilfreichen tools zur Automatisierung der div. Controllingprozesse, zählen die laufende Schulung und Verarbeitung der Rückmeldungen aus Projekten und Support zu den täglichen Aufgaben der Entwicklungsabteilung.

Die Entwicklungsarbeit für die neue Version der macs Controlling-Suite - unter dem Arbeitstitel "macs attack" - läuft auf Hochdruck. Die Controllinglösung von macs wird in allen Bereichen auf einen höheres Niveau gehoben. Heute verfügbare Entwicklungswerkzeuge bieten neue Möglichkeiten, deren Potential voll ausgeschöpft werden soll, um den zentralen Vorgaben für die Neuentwicklung voll gerecht zu werden

Größtmögliche Anwenderfreundlichkeit - das bedeutet im Oberflächendesign:

  • intuitive Bedienbarkeit
  • freie Platzierung von Tabellen- und Auswahlobjekten
  • neue Menüstruktur
  • Personalisierung
  • Single Sign On
  • Bessere Analyse und Reportingmöglichkeiten


Größtmögliche Performanz - das bedeutet datenbanktechnisch:

  • Adaptierung des Datenmodells
  • Umsetzung der n-Tier Architektur
  • verbesserte Unterstützung der ETL-Prozesse


Bestmögliche Integration - das bedeutet zur Unterstützung der Controllingprozesse:

  • Definition von Workflows
  • optimale Vernetzung der Module
  • verbesserte Dokumentations- und Reportingfunktionen


Nach heutigem Wissensstand sieht der Zeitplan wie folgt aus:
Betaversion - Ende 2006
GO-Live - 3. Quartal 2007

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3. Kunden & Partnernews
3.1. Neue Kunden

macs kann sich erfolgreich gegen SAP behaupten. Nach einem umfangreichen Prototyping wird der erste Kunde aus dem Non-Profit-Bereich gewonnen:

  • Sozialdienste Südtirol, Autonome Provinz Bozen


Mitte 2005 wurde macs erstmalig mit den Anforderungen der Provinz Bozen konfrontiert. Die Provinz Bozen startete damals mit der Evaluierung für ein neues Controlling-Tool zur Kosten- und Leistungsrechnung der Bezirksgemeinschaften Südtirols und der Sozialbetriebe Bozen. Es gibt südtirolweit 7 Bezirksgemeinschaften (BZG) und den Sozialbetrieb Bozen, die im Auftrag der Südtiroler Gemeinden soziale Dienste anbieten. Das Aufgabenspektrum umfasst dabei

  • Hauspflege
  • Sozialpädagogischer Grundbetreuung
  • Organisation von Wohngemeinschaften
  • Führung von Altersheimen
  • Essen auf Rädern


für Kinder, Familien, Senioren, psychisch kranke Menschen und Menschen mit Behinderung.

Die zentralen Zielsetzungen für die neue macs-Controllinglösung sind:

    Kalkulation von Leistungen
       Wie viel kostet eine Leistung
       Wie viel kostet eine Stunde einer Leistung
    Kostenstellenrechnung
    Aggregation/Konsolidierung über alle BZG's
    Planung und rollierende Erwartungsrechnung
    Plan-/Ist-Vergleiche
    Analyse und Reporting

macs konnte im Prototyping voll überzeugen und erhielt nach intensiver Testphase durch das Projektteam vor Ort, den Zuschlag für die Umsetzung dieses Controllingprojektes.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei unserem Projektleiter Karl-Heinz Roth sowie dem Projektteam vor Ort für die außerordentlich gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Weitere Neu-Kunden:

  • Baumänner, Baustoffhandel
  • ACS, IT

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3.2 TRW – Verleihung green belt

Herzliche Gratulation! Roland Schäfer erhält von TRW Automotive den green belt.
Die Verleihungsurkunde im Originalwortlaut:

"Certificate of Completion - Roland Schäfer has officially completed a Six sigma Belt Project"

Ausgezeichnet wurde das macs-Projekt "make or buy" der Einkaufsabteilung von TRW auf Basis des Moduls Product Costing. Die Aufgabenstellung war folgende: Potentielle Lieferanten werden mittels Ausschreibung für ein zu produzierendes Produkt, H/F-Teil von TRW zur Abgabe eines Angebotes bzw. einer detaillierten Kalkulation eingeladen. TRW stellt dafür mittels web-frontend des Moduls Product Costing eine entsprechende Eingabemaske zur Verfügung. Die Lieferanten geben dort nach klaren Strukturen ihre Kalkulationen ein. Der Einkauf analysiert anschließend im Product Costing die abgegebenen Kalkulationen, ermittelt den Bestbieter und trifft schlussendlich die Entscheidung über Eigenfertigung oder Zukauf.

"Durchgesickert" ist, dass die nächst höhere Zertifizierungsstufe für dieses Projekt, der "black belt", bereits in Vorbereitung ist.

Für uns wiederum eine tolle Bestätigung, dass macs imstande ist höchsten Kundennutzen zu stiften.

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4. Veranstaltungen/Messen
4.1 Resümee CFO Gipfel 2006, Montreux, Schweiz

Der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindende Gipfel für CFO's und Finanzdirektoren brachte wiederum Entscheidungsträger aus dem Bereich Finanzen, Controlling und Treasury sowie renommierte und innovative Lösungsanbieter zum gegenseitigen Austausch zusammen.

macs startete mit sehr hohen Erwartungen in den CFO-Gipfel und konnte am Ende dreier intensiver Tage seine erste Teilnahme positiv bilanzieren:

Wie sehen die CFO's das Thema Controlling? Welche Systeme und Methoden werden bevorzugt? Wo drückt der Schuh? Insgesamt waren sich die CFO's einig, dass einmalige, zeitaufwendige Planungsrunden nicht genügen. Rollierende Planungen und monatliche Forecasts sind ein Muss, um aktuelle Veränderungen laufend auf ihre Auswirkungen hin überprüfen zu können und notwendige Korrekturmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Bestätigt sahen wir uns in der Einschätzung, dass viel zu viele Unternehmen innerhalb ihrer ERP-Systeme eine Lösung dafür suchen und an deren Starre scheitern oder immer noch in das nur scheinbar flexible "Controlling-tool" Excel flüchten – mit allen bekannten Nachteilen und Risken.

Erfreulich ist die Tatsache, dass wir bereits Folgetermine als Ergebnis unserer Vier-Augen-Gespräche vereinbaren konnten und die Gelegenheit bekommen den Nutzen von macs ausführlich zu demonstrieren.

Einhelliges Lob ging an den Veranstalter für die perfekte Organisation und die Wahl des Veranstaltungsortes.

4.2 IMA-conference (nordamerikanische Controller-Konferenz)

Die diesjährige IMA-conference fand im Juni in Las Vegas statt. macs North America war zum ersten Mal als Aussteller vertreten und konnte dort den direkten Kontakt zu Mr. Paul Sharman, Präsident der IMA, herstellen. Über 500 Delegierte besuchten die Veranstaltung – ca. 100 davon kamen auch zum Stand der macs North America.

Das große Interesse galt dabei den macs-Planungstools und dem Verfahren der Grenzplankostenrechnung (GPK), das von Prof. Sharman in seinen Veröffentlichungen als "state-of-the-art" empfohlen wird.

Prof. Sharman im Originalwortlaut:
"Bring on German Cost Accounting. U.S. companies should take a look at the ways their international counterparts successfully measure and manage organization performance in order to resolve limitations in North American practices."
Hier können Sie den kompletten Artikel von Paul Sharman, nachlesen

Chris Meyer und Wolfgang Döller sind sehr zuversichtlich, dass sich aus den vielen guten Kontakten kurzfristig konkrete Projekte ergeben werden.

Bilder der IMA

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