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Produktkosten: Modul product costing

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Preisdruck
Der Preisdruck steigt, globaler Wettbewerb ist Realität, Qualitäts- und Prozessverbesserungen wurden gezielt vorangetrieben und jetzt kaufen Kunden ihre Produkte beim billigsten Anbieter.

 

Was tun?
Zum Einen heißt es selbst extrem auf der Hut zu sein und die Kosten der eigenen Produkte und Leistungen ständig zu optimieren. Ungenauigkeiten können starke Schmerzen verursachen: verlustbringende Produkte werden weiterhin gestützt und hart erwirtschaftete Erträge gehen verloren.
Zum Anderen wird ein exakter Materialfluss benötigt, um Ausschüsse zu vermeiden, die Ermittlung des Kapazitätsbedarfs muss auf erreichbaren Best-Practice-Standards basieren und die Arbeitsgänge müssen die Prozessschritte in der Fertigung widerspiegeln.

 

Erfolgskritischer Faktor:
Das tiefe Verständnis der Kostenstruktur von Produkten und Leistungen dient nicht nur dem Ausmerzen von Schwachstellen.
Es ist auch Voraussetzung für

  • das Benchmarking mit dem Wettbewerb
  • die Identifizierung der eigenen Stärken und Schwächen
  • die Identifizierung der profitablen Bereiche

 

Flexibilität, Geschwindigkeit:
Wenn sich die Bedingungen über Nacht ändern, heißt es schnellstens zu reagieren. Wie lange dauert es bis Sie die Herstellkosten neu kalkulieren konnten, wenn sich aufgrund des aktuellen Forecasts die Absatzmengen geändert haben? Ein paar Stunden, einen Tag, mehrere Tage, mehr ...? Zu spät, die Bedingungen haben sich abermals geändert, also orientieren wir uns doch wieder am ursprünglichen Plan. Ein mangelhaftes Rezept für erfolgreiches Wirtschaften.


Im Modul macs product costing erfolgt die Neuberechnung der Herstellkosten innerhalb von Minuten - auch für sehr große Datenbestände.

Wie Prof. Robert Kaplan sagte, "Verschiedene Kostenbetrachtungen sind nötig, weshalb eine einzige Kostenrechnungsmethode nicht ausreicht". U.a. unterstützt macs product costing folgende Ansätze:

 

Target Costing:
Simulation bzw. Kalkulation der noch akzeptablen Herstellkosten bei einem gegebenen Marktpreis.

 

Standard-Kostenrechnung:
Festlegung von Standards für Teile und Arbeitsgänge, Leistungszielen und Anlagennutzung im Rahmen des Budgetierungsprozesses. Simulation von alternativen Standards im Rahmen einer Szenariorechnung. Möglichkeit der Pflege monatsbezogener Materialpreise.

 

Ist-Kostenrechnung:
Abweichungsanalyse der Istkosten zu den Standardkosten. Festlegung der besten Variante als Basis für die Deckungsbeitragsrechnung. Zuordnung von Ist-Materialpreisen und Ist-Kostensätzen.